motorrad tagebuch

5. april 2008
erst den bruder von daheim abholen und zu den eltern bringen. dem folgt eine ausgesprochen orientierungsschwache anfahrt zur blauen lagune. versuch über die triester scheitert kläglich…kann die einfahrt zum großen parkplatz nicht finden. eine große runde über die a23 drehen. beim 2ten mal über die autobahn und sehr, sehr illegal reingefahren.
hauptsächlich schräglagen üben. außerdem vollbremsungen, ganz ganz langsam fahren mit gleichzeitigem spurhalten, langsame und enge kurven – mit belastung auf äußerer fußraste. das funktioniert gar nicht schlecht, muss aber noch ein wenig am gasspiel und gleichgewicht arbeiten.
bei den größeren, schnelleren kurven versucht die kurveninnere arschbacke raushängen zu lassen. funktioniert nicht schlecht, aber ich glaube dass das unbedingt zusammen mit der belastung der, ebenfalls inneren, fußraste erfolgen muss. ein paar mal mit den rasten aufgesetzt und den metzeler elephanten leicht an substanz verlieren lassen. viel endorphin ausgeschüttet.

1. april 2008
fahrt in die arbeit – nicht reproduzierbar. selber scheiß bei den kolonnen.. sonst vielleicht ein wenig aggressiver/kurzsichtiger/dümmer als im letzten jahr. zwischenstopp daheim und putzzeug angeln. mit m. zur tankstelle – putzen. üblerweise mit dem kercher auf den heißen motor semmeln – das gilts in zukunft zu vermeiden, selbst wenns wurscht wäre. es folgt handwäsche. diesmal auch felgen …wieder hilft eine gießkanne, allerdings wesentlich dreckiger.
nicht ganz sauber die gute, aber fein. danach zum chinesen. kein alkohol. heimfahrt ok. möglicherweise masse von der triester straße kommend ein wenig eingebremst. und einen kollegen verschalten lassen, schon bei der chinesen-irrwegs-anfahrt…… ernsthaft ängstlich vor einer kurve runtergebremst. muss erst wieder vertrauen in die reibung finden. und = oberstes und erklärtes ziel.
pinlock visier montiert.
quietschen metal auf gummi im vorderereich war zuminderst bei der heimfahrt weg, glaub ich. verdammt. naja.. morgen vermutlich gewissheit.
rand und schlussbemerkung: der 2-komponentenkleber von der motorradmesse klebt wie die hölle.

31. märz 2008
fahrt in die arbeit – nicht reproduzierbar. beim kolonnen fahren zuviel vorderbremse!!!! kupplungsspiel noch nciht ganz draußen. das komisch quietschende geräusch kommt immer noch daher. entweder armatur oder die bruchstelle. heimfahrt einen umweg über eibesbrunnergasse – gutheil schoder gasse – computerstraße – triesterstraße
keine ahnung ob ich leg oder drücke.. möglicherweise eine mischung aus beidem.

30. märz 2008
12:30
kurz vor groß enzersdorf. im rucksack kettenöl, luftdruckmesser, batterie. erst kaffee trinken. dann zum schloß alex von Teh.
anfangen mit putzen. leider nur wasser und kein schlauch. wasser mit litte litte meister propper in die gießkanne. ca. 1,5 stunden. dazwischen ein surschnitzel. die aufregung vor dem batterie einbau ist groß. größer das erste mal anlassen. nach einigem energischen und heftigen orgelns des anlassers und unter zuhilfenahme einer kleinen menge frischgassprit ist sie da. freude! freude! freude!
es lebt.
rund 50km hinter groß enzersdorf einfahren. leichte bis heftigere schwierigkeiten die linie zu finden. 2,15 bar vorne, 2,5bar hinten. dann ein abstecher in die schottergrube. heftig! viele rückmeldungen kommen daher. nicht gestürzt. putzen in maximal 10 minuten zunichte gemacht und den 2taktern beim wetzen zugeschaut.
alex von Teh unter zeitdruck. maschine komplett eingesaut.
a23 auffahrt erhebend. endlich wieder in der kurve stehen. den moment sein lassen. an nichts denken.
morgen shoei.

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